Warning: Declaration of ryv_widget::widget($args) should be compatible with WP_Widget::widget($args, $instance) in /homepages/40/d531693932/htdocs/app531693928/wp-content/plugins/random-youtube-video/widget.php on line 0
Zander | Angeln auf Ruegen

Zander

photo by H. Eichel...catched by A. Hübner

photo by H. Eichel…catched by A. Hübner

Der Zander ist wohl einer der begehrtesten Fische im Süßwasser den Europa zu bieten hat. Auf der Insel Rügen kann man sehr gut Zander fangen. Allerdings nicht überall. Der Zander ist ein sehr Grund bezogener Fisch. Der sich gerne an Steinpackungen, Wurzelwerk oder Spuntwenden aufhält. Lieder ist er nur an wenigen Stellen auf der Insel zu fangen. So ist der Stralsund eine ganz heiße Stelle um einen Zander zu erbeuten. Auch im kleinen Jasmunder Bodden lassen sich die „Stachelritter“ gut nachstellen. Der Zander Ist ein Raubfisch der kleine Fisch und Krebse frisst. Um eine Zander zu erbeuten muss man also diese Beutetierchen imitieren.

Spinnangeln auf Zander

Der Zander ist ein Grundfisch und genau dort müssen unsere Köder angeboten werden. Als Köder kommen kleine bis mittelgroße Gummifische zum Einsatz. Diese werden je nach Beißlaune der Fische aktiv oder passiv geführt. Die Gewässer, in denen man den Zander antrifft, ist der Strelasund und der kleine Jassmunder Bodden. Im Strelasund kann man auch hervorragend mit dem Boot angeln. Beim Angeln vom Boot benötigt man keine langen Angelruten, diese sind einem dort meistens im Weg. Also kurze Ruten von 1.80m bis 2.40m mit einen Wurfgewicht bis 60 g sind vollkommen ausreichend. Gut laufende Rollen mit einer dünnen geflochtenen Schnur runden das Gerät ab. Beim Angeln vom Boot kann man sehr schön vertikal angeln. Dabei setzt man das Boot vor einer verheißungsvollen Stelle und lässt sich von der Strömung oder einem E-Motor über diese Stelle treiben. Auswerfen ist dabei überflüssig. Der Kunstköder wird zum Grund gelassen und dort immermal wieder angehoben und abgesenkt. So klopft man die ganze Stelle ab. Oftmals kommen die Bisse in den Ruhephasen. Beim Wurfangeln geht man vor wie über all auch. Rauswerfen, absenken und den Küder über Grund hüpfen lassen. Hierbei erfolgen die meisten Bisse in der Absenkphase des Köders. Also immer die Schnur im Auge behalten.

 

Wer kein Boot zu Verfügung hat oder im Kleinen Jassmunder Bodden (Boot mit Motor verboten) angeln will, kann dieses auch vom Land oder mit der Waathose probieren. Bei diesen Methoden kommt es auf Wurfweite an. Also benötigen wir längere Ruten. Um die 3 m sollten diese schon sein und Wurfgewicht um die 60 g ist auch voll kommen genügend.


Das Angeln mit Naturköder

Die Liebhaber der ruhigen Angelei mit Naturköder kann ich beruhigen. Auch mit dieser Angelmethode lassen sich gute Zander fangen. Ob am Strehlasund oder am kleinen Jassmunder Bodden. Diese Angeltechnik zeigt ihre Erfolge. Zum Angeln benötigt man aber frische Köderfische. Wenn man diese im Eimer hat, hat man schon alle Köder beisammen. Das Angelgerät sollte gerade im Strehlasund etwas kräftiger ausfallen, weil dort herrscht oftmals eine starke Strömung, wo 100 g oftmals Probleme haben, den Köder am Grund liegen zu lassen.Von Vorteil ist es, wenn man eine gute Karpfenausrüstung hat, mit großen Freilaufrollen, Ruten der stärke 2,75 lb und ein Rod-Pot mit elektronischen Bissanzeigern. Die Zander beißen oftmals sehr vorsichtig und müssen erst mal mit dem Köderfisch im Maul abziehen, um ihn ganz zu verschlucken. Deswegen unbedingt Schnur geben, wenn der Fisch welche haben will. Das natürlich am besten ohne Widerstand.