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Rotfeder | Angeln auf Ruegen

Rotfeder

photo by Heiner Eichel...catched by André Hübner
photo by Heiner Eichel…catched by André Hübner

Lebensweise der Rotfeder

Rotfedern sind kleine starke Kämpfer die am ganz leichten Geschirr eine Menge Spass machen. Ebenfalls ist es sehr spannend, gezielt und mit völliger Kozentration auf diese kleinen Gesellen zu fischen. Denn es ist nicht immer einfach einen Gesellen von der Sorte zu, überlisten.

Am besten ist es, wenn man sich ein Gewässer aussucht, in der jede Menge Friedfische zuhause sind. Wenn zusätzlich noch viele Wasserpflanzen im Wasser sind, hat man schon eine gute Stelle gefunden. Die Rotfedern sind Schwarmfische und halten sich gerade in den Sommermonaten in flachen verkrauteten Bereichen der Seen auf. Dort ernähren sie sich von allem, was sie dort finden. Kleine Schnecken gehören genauso auf die Speisekarte wie Algen und Pflanzenteile.

 

 

Angeltechniken

Wer gezielt auf Rotfedern fischen will, muss einiges beachten. Zum einen teilt sich die Rotfeder den gleichen Gewässerabschnitt mit der Plötze. Da die Plötzen sehr flinke kleine Gesellen sind, wird es schwer werden die etwas trägeren Rotfedern zu erwischen. Daher sollte man einiges beachten. So zum Beispiel die Platzwahl. Während Plötzen eher im Mittelwasser, wenn nicht sogar an der Oberfläche zu finden sind, halten sich die Rotfedern meistens am Grund auf. Womit wir schon zu der ersten, etwas groberen Methode kommen. Das Grundangeln.Da wir auf eher kleinere Fische aus sind, sollte das Gerät dementsprechend fein gewählt werden. Eine leichte Rute mit einem Wurfgewicht von 10-40g ist alle Mal genug. Eine kleine 2000 ner Rolle mit 0,20mm monovieler Schnur sollte vollkommen ausreichen. Als Blei verwende ich meistens sogenannte Birnenbleie. Diese lassen sich einfach Montieren und den Umständen entsprechend variieren. Beim Angeln auf Grund schwöre ich auf die Theorie: „Weniger ist manchmal mehr„. Dem entsprechend sehen meine Montagen auch aus. Ein Birnenblei von 20 g auf die Hauptschnur gefehlt, dann eine Stopperperle und ein Wirbel zum Haken einhängen, fertig. Mit dem Haken muss man aufpassen, da ich meistens in Gewässern angel, wo auch Karpfen und Schleie vorkommen, wähle ich einen etwas größeren Haken. So benutze ich einen von der Größe 8 mit 0,18 mm Vorfachsehne. Die Haken sollten dabei von guter Qualität sein. Da man mit kleinen Ködern wie z.B. Maden oder Mistwürmer angelt, müssen die Haken besonders scharf sein, damit der Köder nicht beim Anködern zerdrückt wird. Zu der anderen und weitaus spannenderen Methode komme ich jetzt. Das Angeln mit der Pose fasziniert Jung und Alt und somit auch mich. Zum Angeln auf Rotfedern fische ich dabei extrem fein. Eine 2 – 3 g Pose reicht vollkommen aus, um auch die kleinsten Zupfer zu bemerken. Als Posen verwende ich gerne Antennenposen oder Wakler. Diese werden so ausgebleit das nur das letzte Ende der Antenne aus dem Wasser guckt. Dabei setze ich die Bleischrote so auf die Hauptschnur, dass das Hauptgewicht dicht unter der Pose sitzt. Das hat den großen Vorteil, dass die Pose stabil im Wasser steht und auch bei Wellen nicht umhertanzt, und das die Fische beim Anbeißen kaum Widerstand verspüren. Das letzte Bleischrot setze ich 8 bis 15 cm vom Haken entfernt an. Dieses lege ich auf Grund ab um auch sogenannte Heberbisse zu erkennen. Als Ruten, Rollen und Sene benutze ich die gleiche Ausrüstung wie beim Grundangeln. Vor dem Angeln sollte man immer ein bisschen anfüttern. Das Futter sollte eine Grundfuttermischung sein, die schnell absinkt und sich am Grund auflöst. Als Zusatz werfe ich immer noch ein Paar Maden oder Pinkis mit zum.