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Nationalpark Jasmund | Angeln auf Ruegen

Nationalpark Jasmund

Der Nationalpark Jasmund besteht seit 1990 und ist mit seinen 3003 Hektar Deutschlands kleinster Nationalpark. Seit dem Jahre 2011 wurde der Buchenwald, der sich im Nationalpark befindet zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Um eine Wanderung durch diesen bezaubernden Wald zu unternehmen, fährt man am Besten zu dem kleinen Dörfchen Hagen. Dort befindet sich ein großer Parkplatz, welcher extra für Wanderlustige angelegt wurde. Wenn man sein Auto dort abstellt, gelangt man auf den Rundweg, der bis zum Königsstuhl führt. Überall auf dem Rundweg befinden sich Informationstafeln, die über die Geschichte und Biologie des Waldes informieren. Auch die ein oder andere Sage dreht sich um diesen Ort. Die Sage über den Herthasee ist wohl die Bekannteste.

 

„Auf Rügen lebte nach dem Glauben der alten Germanen die Göttin Hertha. Ein geheiligter Buchenwald, Stubbenitz genannt, umgab einen tiefen See. In den Wäldern, mit den Gewändern der Göttin bedeckt, standen ihre Wagen, mit denen sie jährlich im Geleite eines einzigen Priesters viermal die Erde durchfuhr. Heilige Kühe zogen das Gefährt der Göttin der Erde, und wohin dasselbe kam, war Freude und Fülle, Glück und Zufriedenheit. Wenn sie an einem Orte verweilte, bat sie nach einiger Zeit den Priester, dass er sie heimwärts geleiten möge. Stets tat er, was die Göttin von ihm forderte. Zurückgekehrt, wurde in dem See ihr Wagen, Gewand und ihr Bildnis gereinigt, alle Sklaven aber, die sie dabei bedienten, von ihr im See geopfert, damit keiner sie jemals verriet.“5

Gleich hinter dem Herthasee befindet sich die Herthaburg. Überreste einer Burganlage aus dem 8. bis 12. Jahundert. Wenn man den Weg weiter durch den Nationalpark folgt, bemerkt man erst, wie ruhig es an diesem Ort ist. Es gibt nur eine befahrbare Straße, die durch dieses Gebiet führt. Ansonsten sind nur Rad und Wanderwege verfügbar. Vorbei an alten Buchen und gespenstisch wirkenden Mooren geht es strammen Fußes Richtung Königsstuhl. Und da sind sie, die berühmten Kreidefelsen der Insel Rügen. Wenn man sie nicht einmal gesehen hat, kann man es gar nicht fassen, wie schön diese Steilwände sind. Von Hagen bis zu diesem Ort sind es ganze 3 km. Wer immer noch Kraft hat, kann die Treppen zum Strand bewältigen.Aber Vorsicht, unten am Strand besteht die Gefahr, dass die gewaltigen Kreidefelsen herunterrutschen. Jedes Jahr fallen mehrere Tonnen Material ins Meer. Unter den Kreidefelsen ist die Chance auf versteinerte Überreste zu stoßen besonders hoch. Aber eine Bitte an alle Urlauber. Nutzt dieses Gebiet nicht einfach aus. Oft genug sieht man Leute tütenweise Steine und Fossilien wegtragen. Diese Steine sind ein Teil der Natur dieses Strandes und gehören auch dort hin.

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