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Hecht | Angeln auf Ruegen

Hecht

Der Hecht

Photo by André Hübner. . . . .115 cm & 11,5 kg
Photo by André Hübner. . . . .115 cm & 11,5 kg

Lebensweise des Hechtes

Der Hecht ist der Raubfisch schlecht hin. Schon von Geburt an ernährt er sich von anderen Tieren. Mit zunehmendem Alter wird die Beute immer größer. Denn alles, was in sein Maul reinpasst, wird gefressen. Zu der Nahrung gehören nicht nur Fische. Auch kleine Vögel, Frösche oder kleinere Säugetiere wie Mäuse und Ratten. So müssen wir auch unsere Köder wählen. Der Hecht ist ein sehr aggressiver Raubfisch, der nach allem schnappt, was sich vor sein Maul bewegt. Dieser Raubfisch ist eigentlich ein reiner Süßwasserfisch. Aber die Boddengewässer rund um Rügen haben es diesem Räuber angetan. Hier werden öfters mal wahre Riesen gefangen. Fänge von 1m sind keine Seltenheit. Um so einen Giganten zu fangen, muss man allerdings wissen wie und wo man dem Räuber am besten nachstellt. Der Hecht ist ein Räuber, der aus dem Verborgenen angreift. Das heißt, er sitzt zwischen Krautbänken oder Steinpackungen, die ihm Schutz bieten. Aus diesem Hinterhalt greift er seine vorbeischwimmende Beute an. Also sind Krautfelder, Steinpackungen, Fahrrinnen absolute Hotspots. Aber auch einfach nur Unregelmäßigkeiten in der Bodenstruktur können hervorragende Plätze sein.

Fangtechnick

Die Angeltechnik, womit die meisten Hechte gefangen werden ist, das Spinnangeln. Hierfür nimmt man Spinnköder wie Blinker, Gummifische, Spinner oder Wobbler und wirft diese an die verheißungsvollsten Stellen. Beim Einholen dieser Köder kann man seiner Fantasie freien Laufen lassen. Den nur das sture Einholen bringt in den seltensten Fällen einen Fisch. Mithilfe dieser Köder soll ein Kranker oder verletzter Beutefisch imitiert werden und dieser bewegt sich ja auch nicht stur gerade aus. Als Ruten dienen je nachdem ob man vom Boot oder mit der Wathose angelt unterschiedliche Routen. Mit der Wathose ist man mit einer 2,70m bis 3,00m langen Rute mit einem Wurfgewicht von 30 – 60g bestens ausgerüstet. Diese langen Ruten gewährleisten, dass man weite Würfe machen kann. Da die Hotspots mit der Wathose selten erreicht werden können. Vom Boot aus benötigt man nicht mehr diese Art von Ruten hier reichen Längen von 2,10 m bis 2,70 m mit ähnlichem Wurfgewicht. Die Rollen sollten eine Größe von 4000 nicht überschreiten. Da man viel werfen und das Gewässer absuchen muss werden größere Rollen schnell zur Last. Als Sehne hat sich eine geflochtene Schnur durchgesetzt, weil man da die Bisse viel besser erkennt. Eine 0,17er geflochtene reicht vollkommen aus. Wer dennoch mit monovieler Schnur angeln möchte, sollte eine 0,30er bis 0,35er wählen. Vor dem Köder muss ein Stahlvorfach vorgehalten werden da die Hechte oftmals den Köder ganz inhalieren und sonst die Schnur zwischen den scharfe

Zähnen reißen würde.

Ab auf die Großen

Mit den Großhechten ist das so eine Sache. Denn wie man so schön sagt, diese Fische sind ja nicht ohne Grund so groß und alt geworden. Um große Hechte zu Überlisten muss man sich in die Lage eines 1m Hechtes versetzen. Würde man seine Energie verschwenden, um einen kleinen Happen zu erbeuten, wovon man noch 20 andere bräuchte, um satt zu werden. Natürlich nicht! Aber auch hier gibt’s wieder Ausnahmen. Wenn der Köder jetzt direkt vor dem Hechtmaul entlang gezogen wird, können auch große Räuber nicht widerstehen. In der Regel ist das aber nicht der Fall. Deswegen „Großer Köder = großer Hecht“. In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich besonders große Gummifische dafür eignen. Hier reden wir von Gummifischen zwischen 15 und 30 cm. Da die Gummifische schon ein Recht hohes Eigenwicht haben und wir den Bleikopf noch drauf rechnen müssen. Reichen unsere Ruten mit einem Wurfgewicht von 30 – 60 g nicht mehr aus. Hierfür wäre es vom Vorteil min. 40g -80g wenn nicht sogar bis über 100g Wurfgewicht zu wählen.